Fragen in Zeiten der Pandemie


Version 10

Bei Nichtchristen werden in solchen Zeiten (Corona) Fragen an das Leben wach, die sonst eine eher untergeordnete Rolle spielen. Zu diesem Zweck nehmen wir teil an einer Situation, wie sie sich täglich in Deutschland abspielen könnte. Ein Abschnitt für bibeltreue Christen schließt sich an.

Das erste Treffen im Frühjahr 2020

Unsere Geschichte beginnt: einige ansässige Christen nutzen das jährliche Straßenfest, um Bibelschriften zu verteilen. Diese sind gut verständlich und sollen interessierte Passanten mit Jesus in Verbindung bringen. Sie stellen wichtige Fragen. Immer wieder bleiben einige Menschen am Stand der Christen stehen und lauschen den Gesprächen, die gerade geführt werden. Sie beteiligen sich mit eigenen Fragen. So kommt es am Mittag regelrecht zu einem Vortrag und der Redner sieht sich von zahlreichen Passanten umringt. Auch wir blenden uns jetzt ein und hören den Fragen und Antworten zu. Dazu gehen wir nochmal an Anfang zurück. Wir wollen ja nichts verpassen.


Eine erste Person eröffnete die Runde und fragte ...

Ist Corona eine Strafe Gottes?

Das weiß ich nicht. Es ist auf jeden Fall eine Warnung.

Wen will Gott warnen oder gar bestrafen?

Die Ungläubigen. Die Gläubigen nicht, sondern er ermahnt diese zur Wachsamkeit.

Warum warnt Gott nur Ungläubige?

Sie könnten ihn kennen, aber sie ignorieren, verleugnen und verspotten ihn. Auch Christen haben durch Ungläubige manches zu erleiden. Das mag Gott auch nicht, weil es sich um seine Kinder handelt, nämlich um die Menschen, die Jesus seine Brüder, Schwestern und Freunde nannte, und jeden von ihnen mit Namen kennt und liebt.

Warum eine Warnung gerade jetzt?

Nicht nur jetzt; immer schon. Menschen wollen das nicht sehen und interpretieren so etwas gerne anders. Was vor sich geht, sind nach meiner Meinung letzte Ermahnungen und Warnungen, danach folgen Strafen.

Wovor warnt Gott?

Vor noch Ärgerem als Corona.

Was will Gott von uns, damit er mit Ermahnungen aufhört?

Dass wir an Jesus glauben und eine Bekehrung vollziehen, die Buße (Sinnesänderung) und Umkehr einschließt.

Und dann Gott hört auf?

Er hört mit Ermahnung und Strafen dann auf, wenn er sieht, dass kein Einziger sich mehr darum schert.

Und dann?

Dann kommt der Herr Jesus wieder und richtet die noch lebenden Menschen der ganzen Welt.

Ist das dann die berühmte Apokalypse*?
Es kann sein; oder aber noch nicht. Wir Christen werden es wissen, wenn einige angekündigte Dinge aus dem Buch der Offenbarung noch deutlicher werden. Nach Jesu Worten beginnt alles ähnlich wie die Wehen einer Frau, bevor sie entbindet. Solche Wehen kommen in immer kürzeren Abständen und von Mal zu Mal schmerzvoller.
* Offenbarung des Johannes, Enthüllung. Der Schlussteil der Bibel.

Können wir Menschen Corona besiegen und in den Griff bekommen?

Das weiß ich nicht. Gott ermahnt jetzt und auch Sie sind gemeint. Sie stellen viele Fragen und sollen auch Antworten bekommen; dafür ist noch Zeit. Jetzt aber heißt es für Sie: Kehren Sie um zu Gott und bitten Sie den Herrn Jesus Sie zu retten! Denn es ist niemals sicher, dass Sie eine weitere Chance dazu bekommen werden.

Ein Zweiter fragt

In Fragen mit Gott bin ich völlig unbedarft, denn ich komme aus dem Sozialismus der DDR; Sie wissen schon: Marx, Engels, Atheismus usw. Also, ich hab ja gerade mitgehört, aber wer ist denn Gott?

Gott ist der Schöpfer des ganzen Universums. Er hat die belebten und unbelebten Dinge geschaffen. Auch den Menschen. Er ist allmächtig und allwissend. Er stirbt nicht, weil er selbst nicht erschaffen wurde. Es gibt keinen anderen Gott außer ihn. Er erhält alles, was er erschaffen hat. Das Höchste, was ein Mensch denken kann, ist Gott. Aber Gott ist noch größer und höher als das, was ein Mensch denken kann. Gott war zu Anfang der Schöpfung bei den Menschen, als er sie geschaffen hat. Das waren Adam (=Mann) und Frau, die später den Namen Eva (Mutter aller Lebenden) bekam. Es heißt, Gott ging "in der Kühle des Nachmittags durch ihren Garten". Es gab keine Trennung zwischen Gott und den Menschen, die zwei schämten sich nicht, obwohl sie nackt waren. Ihr Aufgabe war es, alle Tiere zu benennen, die Gott ja in ihren Garten Eden gesetzt hatte. Es gab damals keinen Tod, den der Mensch fürchten musste. Sie kannten Gott unter dem Namen Elohim, d.h. etwa "Schöpfer", mehr wussten sie ja auch nicht von ihm, als dass sie ohne ihn nicht da wären.

Adam und Eva wurden versucht von einem Feind Gottes. Der lügte, sie würden sein wie Gott, wenn sie von einem bestimmten Baum essen würden, nämlich der, von dem Gott ihnen geboten hatte, nicht zu kosten. Sie taten es aber und Gott strafte sie für den Ungehorsam. Die beiden versuchten sich noch herauszureden, doch sie erhielten ihre Strafen: die Ankündigung, dass sie einen zunehmenden körperlichen Verfall unterliegen, der zum Tod führen wird. Sie mussten Eden verlassen und durch körperliche Anstrengung ihr Brot erwirtschaften und essen. Doch vor allem anderen: sie hatten ihre Nähe zu Gott verloren. So kam durch Ungehorsam der innere Sündenzustand in die Welt und sollte nun auf alle nachfolgenden Generationen übergehen. Dem Versucher in Gestalt einer Schlange kündigte Gott das Kommen eines Feindes an, der ihr den Kopf zertreten würde. Dieser Feind der Schlange war der oben erwähnte Jesus. Du hattest das ja beim letzten Gespräch mitverfolgt. Bis Jesus dann kam, dauerte es noch einige Tausend Jahre. Die Ursünde gegen Gott, ihr Ungehorsam, hatte zur Folge, dass die Nachkommen Adams und Evas quasi nur noch Dinge tun konnten, die man "die Sünden" nennt; das sind dann die Taten, die Gott nicht gefallen. Als nächste ausgeführte Sünden kamen in die Welt: gleichgültiges Verhalten gegenüber Gott, dann folgte Neid und als nächstes der erste Mord. Die Lüge existierte ja bereits und ebenfalls das Begehren Gott gleich zu sein.

Es gibt noch viel zu sagen, aber lesen Sie selbst in der Bibel, mein Vorschlag wäre dieser: das erste Buch Mose, womit die Bibel anfängt, dann das Evangelium nach Markus und abschließend - für's erste - das Evangelium nach Johannes, wobei die zwei letzteren Sie mit Jesus bekannt machen werden.

Das erste Buch Mose, auch Genesis. Damit geht es los in der Bibel.

Markus Evangelium aus dem Neuen Testament. Es erzählt die drei Jahre, in denen Jesus öffentlich auftrat.

Johannes Evangelium aus dem Neuen Testament. Ebenfalls die Beschreibung der Lehrtätigkeit von Jesus. Es hat z.T. andere Schwerpunkte als das Markus Evangelium.

Eines noch: Elohim, also Gott, verriet in späterer Zeit den Menschen einen weiteren, noch bedeutsameren Namen seiner selbst: JHWH, spr. Jachwe: der "Seiende" oder "Ich bin". Jesus sagte später: "Ehe Abraham war, bin ich."

Der Dritte fragt

Corona ändert nichts an meiner Einstellung. Ich habe mir keine Sünden vorzuwerfen, das kann auch Gott nicht. Was soll das also?

Ihre Einstellung ist weit verbreitet. Es gibt aber auch Menschen, die unter ihren Verfehlungen leiden, und klar wissen, dass sie in sich selbst nichts anderes finden, als es wieder zu tun.Ich habe mal eine Liste gemacht mit Verfehlungen. Was mir so einfiel, sicher unvollständig. Hier bitte, die Liste, lesen Sie.

Ein Vierter kommt

Ich brauche keine fabelhaften Gottgeschichten. Die Wissenschaft ist seriös und bietet gesicherte Erklärungen. Die Entstehung des Universums und des Lebens auf der Erde bis zum Menschen sind das Ergebnis einer rein materiellen Entwicklung; Gott passt nicht hinein. Was sagen Sie dazu?

Wenn wir von experimenteller Forschung reden, ist sie top. Findet sie Dinge heraus, die sie selbst zu wiederholen imstande ist, z.B. Elektrizität, hat das großen Nutzen. Auch wenn Sie einen Impfstoff gegen Corona findet, wer würde das nicht begrüßen. Geht es aber um historische Wissenschaften, sind einzelne Wissenschaftler unpräzise. Ich bin keiner, aber ich lass mir das, was ich verstehe, nicht so ohne weiteres verkaufen. Ich entnehme hier Stellen aus Professor Werner Gitts Buch "Information - der Schlüssel zum Leben". Gekürzt und zum Teil stichpunktartig zusammengefasst, teilweise umgestellt:

Professor Gitt:

Naturwissenschaft wird definiert als "Erkenntnis von Tatsachen, Phänomenen, Gesetzen und unmittelbaren Ursachen, die durch exakte Beobachtung, genau geplante Versuche und folgerichtiges Denken gewonnen und verifiziert wurden."

Das Beobachtungsmaterial wird systematisch geordnet, und daraus gewonnene Prinzipien werden in Form möglichst allgemeiner Sätze ausgesprochen. Weil die Naturwissenschaft weder Herkunftsfragen dieser Welt und des Lebens noch ethische Fragen beantworten kann, gehören diese nicht zu ihrem Problemkreis.Was die Wissenschaft auf ihren Gebieten jedoch erklären kann, ist in Aussageformen mit unterschiedlichem Vertrauensgrad formulierbar. Die folgenden hauptsächlichen Kategorien der Erkenntnis haben einen unterschiedlichen Grad hinsichtlich Gewissheit oder auch Ungewissheit.


Die Kategorien, absteigend:

Naturgesetze

  • kann man durch Beobachtung und Versuche verifizieren
  • sind nie widerlegt worden
  • sind reproduzierbar
  • dürfen keine Ausnahmen haben
  • Theorien

  • vorgeschlagene Erklärungen für komplexe Ereignisse, Prozesse oder Größen, die ausreichend bestätigt oder durch Logik unterstützt werden
  • Folgerung aus beobachtbaren Tatsachen
  • Erklärung, die auf empirischen Entdeckungen und gesunder Überlegung basiert
  • ist vorläufig
  • im Stadium der Vermutung spricht man von Hypothese
  • abgeleitete Sätze müssen durch Beobachtung oder Experiment testfähig sein und Voraussagen erlauben
  • es muss ein Experiment oder Vorgang beschrieben werden können, das die Theorie zufall bringen würde (Falsifizierbarkeit). Ist dies nach allen Versuchen nicht gelungen, dann hat sie die Feuerprobe bestanden und bekommt die Chance, ein Naturgesetz zu werden
  • sind allein Erfahrungssätze, sind nicht beweisbar, dennoch sind sie gültig
  • Modelle

  • repräsentieren ein Objekt oder einen Prozess der Wirklichkeit oder simulieren eine Idee
  • eingeschränktes Abbild der Realität
  • Nebensächliches oder nicht Erkanntes bleibt unberücksichtigt
  • anschaulich
  • vereinfachend
  • besser überschaubar
  • leichter beschreibbare Strukturen
  • für ein und denselben Sachverhalt kann es verschiedenen Modelle geben
  • vorläufig
  • Hypothesen

  • Vermutung, Annahme, Unterstellung
  • wissenschaftlich unbestätigt
  • ergänzen lückenhafte empirische Erkenntnis
  • haben spekulative Komponente
  • darf bekannten Naturgesetzen nicht wiedersprechen
  • nur eine einzige entgegensprechende Tatsache genügt, um die Hypothese zu verwerfen (Falsifikation)
  • Paradigmen

  • Weltsicht
  • Prägt ein theoretisches Muster ganze Forschungsrichtungen und deren Theorien, Hypothesensysteme, weltanschauliche Ansätzte oder eine ganze Ära der Wissenschaft, so spricht man von einem Paradigma
  • nicht mit Faktenmaterial harmonisierbar
  • wurde eine Hypothese von falschen Annahmen innerhalb eines Paradigmas abgeleitet, so wird sie am Ende von der Realität selbst und von den Fakten widerlegt
  • das gegenwärtige Paradigma, das der modernen Wissenschaft zugrundeliegt, ist der Materialismus, der behauptet, dass alles - alle Ursachen und alle Wirkungen - das Ergebnis materieller Objekte und Prozesse ist.
  • Spekulationen

    ...

    Fiktionen

    ...

    Soweit Prof. Gitt.

    Lieber Fragesteller. Bitte beobachten auch Sie diese Kategorien, ob nämlich Wissenschafter so vorgegangen sind. Bedenken Sie, dass alles außer dem Naturgesetz nicht sicher steht.

    Ich möchte davor warnen, populär-wissenschaftliche Fernsehsendungen der Astrophysik und der Evolutionlehre mit staunender Zustimmung anzuschauen. Da fehlen Hinweise, welche Kategorie eine Aussage einnimmt, Indikative stehen, wo der Konjunktiv zwingend wäre. Es wird nur selten gesagt, dass ein Gegenstand von anderen Wissenschaftlern anders gesehen wird.

    Und fragen wir uns selbst, ob wir nicht auch hier und da eine Präferenz haben. Ich wünsche mir mal eine Aufzählung der Dinge, die die Wissenschaft nicht weiß. Es wäre, gemessen an ihrer Selbstdarstellung oder der Kolportierung ihrer Erkenntnisse, höchst blamabel. Dieser letzte Satz ist natürlich eine Spekulation aufgrund empirischer Beobachtung ...

    Bei aller Bedeutsamkeit der Wissenschaft: wenn ich im Tierfilm einen Pinguin anschaue, der aus dem Eiswasser an Land springt, ein Stück weit auf dem Bauch weiterruscht, sich erhebt und sodann fortwatschelt wie ein gewichtiger Mann im Frack, dann reicht mir alleine das, um glauben zu können, dass es einen intelligenten Schöpfer geben muss.

    Ein Fünfter möchte wissen

    Wenn ich gelegentlich in die Kirche gehe, dann kommt das doch auf dasselbe 'raus, was Sie sagen, was Gott von den Menschen will, nicht wahr?

    In den Kirchen finden Sie alles: vom Nachfolger Jesus, über den lauen Christ, den Namenchrist bis hin zum Ungläubigen. Sie finden sogar Pfarrer, die nicht an Gott glauben. Ein Mensch, der nicht feste Sache mit Jesus macht, bleibt verloren. Trotz anfänglicher Begeisterung kann er auf vielfältige Weise wieder zurück ins gottlose System getrieben werden. Jesus formulierte ein Gleichnis und legte es dann auch aus:

    Siehe, der Säemann ging aus zu säen;
    und indem er säte, fiel etliches an den Weg, und die Vögel kamen und fraßen es auf.
    Anderes aber fiel auf das Steinige, wo es nicht viel Erde hatte; und alsbald ging es auf, weil es nicht tiefe Erde hatte. Als aber die Sonne aufging, wurde es verbrannt, und weil es keine Wurzel hatte, verdorrte es.
    Anderes aber fiel unter die Dornen; und die Dornen schossen auf und erstickten es.
    Anderes aber fiel auf die gute Erde und gab Frucht: das eine hundert-, das andere sechzig-, das andere dreißigfach.

    [Jesus legt aus:]

    So oft jemand das Wort vom Reich Gottes hört und nicht versteht, kommt der Böse und reißt weg, was in sein Herz gesät war; dieser ist es, der an den Weg gesät ist.
    Der aber auf das Steinige gesät ist, dieser ist es, der das Wort hört und es alsbald mit Freuden aufnimmt; er hat aber keine Wurzel in sich, sondern es ist nur für eine Zeit; und wenn Drangsal entsteht oder Verfolgung um des Wortes willen, alsbald, nimmt er Anstoß.
    Der aber unter die Dornen gesät ist, dieser ist es, der das Wort hört, und die Sorge dieses Lebens und der Betrug des Reichtums ersticken das Wort.
    Der aber auf die gute Erde gesät ist, dieser ist es, der das Wort hört und versteht, welcher wirklich Frucht bringt; und der eine trägt hundert-, der andere sechzig-, der andere dreißigfach.

    Ihre persönliche Willensbekundung an Gott, der Glaube an Jesus Christus, die Buße und die Nachfolge (das ist bei Jesus bleiben und gemäß der Bibel zu leben), kann durch nichts ersetzt werden. Sie wollen und tun es - Gott bestätigt es. Der Anschluss an eine Kirche/Gemeinde folgt darauf.

    Spielt es eine Rolle, welcher Gemeinde ich mich anschließe?

    Ich wollte, ich könnte Ihnen kurz "Nein" antworten. Leider, es spielt eine Rolle. Die gute Nachricht von Jesus wird zunehmend verzerrt. Darüber gäbe es viel zu sagen. Sie brauchen eine Gemeinde, die sich nicht schämt, das Wort Gottes so zu lehren und zu leben, wie es in der Bibel geschrieben steht. Ohne etwas zu ergänzen, und ohne etwas auszulassen. Eine der größten Gefahren ist, dass man einem Christen weismachen will, er müsse von sich aus noch etwas tun, um Gott zu gefallen und gerettet zu bleiben. Das hat Jesus für Sie schon getan. Eine andere Gefahr ist, dass Menschen sich anmaßen, Gottes Wort nach Belieben auszulegen. Sie weichen alle Ernsthaftigkeit auf und meinen es müsste an unsere Zeiten angepassst werden.

    Gehen Sie besser nicht in evangelische Landeskirchen. Es gibt dort noch einzelne Pfarrer, die bibeltreu glauben, jedoch da müssten Sie schon einen echten Treffer landen.
    Gehen Sie keinesfalls zu den Katholiken. Dort lernen Sie Dinge, die das Evangelium von Jesus Christus extrem verzerren. Sie wüssten dann nicht mehr, wo Ihnen der Kopf steht. In der Offenbarung wird der Untergang der röm.-kath. Kirche bereits erwähnt. Gott wird diese Kirche scharf richten.
    Gehen Sie nicht zu den Zeugen Jehovas, nicht zu den Mormonen (Heilige Jesu der letzten Tage).
    Gehen Sie nicht zu Charismatikern.
    Wenn Sie sich cleansed.de angeschaut haben, werden Sie auch schon wissen, wohin Sie besser nicht gehen.

    Schreiben Sie mir, ich gebe Ihnen Kontaktdaten zu vertrauenswürdigen Menschen und christlichen Werken, die Ihnen gute Kontakte in Ihrer Nähe vorschlagen werden. Sie werden nie perfekte Christen finden, aber Aufrichtige; solche werde Sie lieben. Und dort lassen Sie sich taufen.

    Wenn Sie feste Sache mit Jesus gemacht haben, wird Gott Sie mit dem Heiligen Geist versiegeln; das ist eine bedeutende Sache. Also vertrauen Sie sich selbst, wenn Ihnen beim Besuch einer Gemeinde Zweifel kommen.

    Es ist jetzt nicht mehr viel Zeit. Bedenken Sie das Gleichnis und seien Sie guten Mutes.

    Ein Sechster meldet sich zu Wort

    Das Angebot an Göttern und Religionen ist kaum überschaubar. Warum soll ich mich exklusiv oder überhaupt für den Gott der Christen entscheiden?

    Sie haben Recht. Das Angebot ist riesig und verwirrt die Menschen. Die Schuld trägt der Widersacher und Durcheinanderbringer, auch Satan, Schlange, Drache oder Beelzebub genannt, der zu den Heerscharen Gottes gehörte, dann aber abfiel, weil er wie Gott sein wollte und angebetet werden will. Er ist jedoch Geschöpf, von Gott einst in Herrlichkeit und Schönheit geschaffen. Gott lässt das böses Wirken von Satan (das Lügen) noch solange zu, bis sich alle Menschen entschieden haben. Ob Sie an Jesus glauben und damit Gott ehren oder fortgesetzt seine Feinde sein wollen.

    Ihre Frage: an den wahren alleinigen Gott zu glauben, ist keine Religion. Im Unterschied zu diesen geht der Glaube an Gott und Christus auf Tatsachen zurück. Es ist Realität, dass Gott die Menschen durch Jesus mit sich versöhnen will. So kann eine Antwort Gottes auf das Suchen des Menschen niemals ausbleiben! Wer sich also bekehrt, bekommt von ihm Bestätigung. Diesen Vorgang kann Ihnen kein Mensch in die Hand diktieren, sondern Gott handelt darin individuell mit jedem. Das Resultat - also der Mensch hört das Evangelium von Jesus Christus und wagt im Glauben die Ansprache Gottes - ist immer dasselbe: Gott macht ihn zu einer neuen Schöpfung. Was vorher zaghaft geglaubt wurde, steht jetzt offen da. Der Mensch liebt Gott und bekommt für alles einen neuen Sinn. Er beginnt die Sünde zu hassen und sehnt sich, Gottes Gegenwart niemals zu verlieren. Da er Vergebung hat, ist sein Gewissen rein, und so darf er vor Gott und Christus leben. Er tritt in eine ungekannte Freiheit und kann nun leicht durchschauen, was ihn im alten Leben gebunden hat. Er weiß, dass er Erlösung brauchte. Die Wahrheit des Evangeliums strahlt und das geschriebene Wort Gottes wird in seiner Tiefe verstehbar. Diese Dinge geschehen dem Menschen von Gott her, wenn er sich bekehrt. Er ist passiv in dieser Verwandlung, gleichwie man auch sagt: "ich wurde geboren", worauf der Geborene bekannterweise keinen Einfluss nimmt. Daher sagt man auch: wiedergeborener Christ.

    Wie komme ich dahin, gerade Jesus zu suchen und anzusprechen?

    Weil Gott mehr als einmal in Ihrem Leben die Dinge so für Sie kommen lässt, dass Sie es leicht können! Er ist Ihnen in diesen Momenten so greifbar nahe, dass Sie ihn nicht verleugnen können. Und zwar so, dass sein Wort (das Evangelium) Ihnen als die Wahrheit offenbar ist. Sie sind davon überführt und können nicht widersprechen, weil Sie keinen Widerspruch finden.Allerdings entschieden und entscheiden sich nicht wenige Menschen aktiv für die Zurückweisung. Mit dramatischer Weichenstellung für ihr Leben. Wer den Herrn Jesus abweist, der alle Bestrafung, die wir verdient hätten, auf sich genommen hatte, muss wissen, dass kein anderes Lösegeld für ihn gezahlt werden wird. Jesus ist der einzige Weg zu Gott, dem Vater.

    Schon früh im Leben begegnen dem Menschen Dinge, die ihm die allgemeine Frage nach Gott nahelegen, auch wenn er das Evangelium noch nie gehört hat. Die Schöpfung weist auf ihn hin, denn Gott ist in ihr sichtbar. Das Gewissen weist auf Gott hin, denn seine Überlegungen machen uns deutlich, was richtig und falsch ist. Gott sagt, es ist unentschuldbar, diese Hinweise beiseite zu setzen, die Wahrheit dahinter zu unterdrücken, um lieber auf unbedeutende Dinge zu verfallen.

    Ein zentraler Anstoß, an den Gott der Christen zu glauben, ist das Hören des Evangeliums durch die Menschen, die es weitersagen. Gottes Wort fällt in Sie hinein wie ein Same in den Erdboden - wie zuvor im Gleichnis beschrieben. Auf das Festhalten des Wortes, darauf kommt es an. Lassen Sie sich nicht wegnehmen, was Sie heute gehört haben! Nehmen Sie diese Schriften mit! Das sind Bibelteile. Hören Sie Jesus selbst reden.

    Das erste Buch Mose, auch Genesis. Damit geht es los in der Bibel.

    Markus Evangelium aus dem Neuen Testament. Es erzählt die drei Jahre, in denen Jesus öffentlich auftrat.

    Johannes Evangelium aus dem Neuen Testament. Ebenfalls die Beschreibung der Lehrtätigkeit von Jesus. Es hat z.T. andere Schwerpunkte als das Markus Evangelium.


    Die Sieben spricht den Redner an ...

    Warum lässt Gott in der Welt soviel Katastrophen, Hunger, Leid und Elend zu?

    (Der Sprecher berührt Sieben freundschaftlich an der Schulter und fährt fort:) Sehen Sie? So weit führt es, wenn wir Gott nicht mehr kennen. Er ist doch Gott und nicht wir Menschen. Wir haben ihn verlassen, nicht er hat uns verlassen. Wir waren ungehorsam und drehten uns weg. Nicht wir dürfen von Gott Rechenschaft verlangen, sondern er fordert Rechenschaft von uns. Er hat uns geschaffen, also wer ist Herr über wen?

    Aber jetzt mehr zu Ihrer Frage: Gott lässt uns die Folgen unserer eigenen Vergehen mitanschauen und kosten. Das müsste uns klüger machen, dass wir ohne ihn verloren sind. Er lässt es als Warnung zu; bedenken Sie auch die Eingangsfrage wegen Corona! Gott will den Menschen nicht einfach vernichten, den er doch wunderbar geschaffen hat. Jesus kam, das zu verhindern. Richtig! - er könnte Katastrophen, Hunger, Leid und Elend verhindern. Doch wo finge das an? Welche unserer Vergehen sind zulässig, welche nicht? Alle würde Gott sofort ahnden müssen, denn die kleinste Lüge zeugt vom Bösen im Menschen. Die Zunge ist eines unser eher kleinen Organe, zündelt aber wie ein Feuer, dass um sich herum alles in Brand stecken kann. Sünde ist in keinster Weise für Gott akzeptabel und wird es niemals sein. Sie trennt uns von ihm und führt in einen ewigen schrecklichen Tod, wenn wir nicht rechzeitig Hilfe bei ihm suchen. Verstehen wir also, dass wir ihn brauchen, nicht er uns. Dass er uns trotzdem liebt und geduldig ist. Jeder Machthaber sperrt seine Feinde ein, nicht wahr? Doch Gott wartet noch lange darauf, dass wir zu ihm kommen. Nochmal: der erste Schritt ist nicht die Abkehr von Sünde, sondern vor Gott treten und um Gnade bitten.

    Gut, aus dieser Ihrer Sicht sieht das natürlich schon anders aus. Und wenn Menschen früh sterben, sogar Kinder, war dann Gottes Geduld schon am Ende?

    Stirbt ein Kind, ist es bei Gott. Jesus hat gesagt, dass kindliches Vertrauen die Haltung ist, die wir alle haben sollten. Von Jesus stammt das bekannte Wort: "Lasst die Kinder zu mir kommen, denn ihnen gehört das Himmelreich."

    Krankheit ist eine Folge der ersten Sünde. Gewaltsamer Tod wird durch Menschenhand verübt. Unfälle finden statt, wenn Schutz fehlt. Für herangereifte Menschen gilt: sie ernten, was sie gesät haben. Das Leben hier bestimmt über den Zustand nach dem Tod. Das ist sehr, sehr ernst, denn bei aller Geduld Gottes - es gibt ein "zu spät".

    Wir sind einander gefährlich und treten auf als Menschen, die sagen, sie seien nicht gewarnt worden. Vermuten Sie nicht, wir Christen hätten einen Einblick in alle Wege Gottes! Es ist heilsam, die Bibel zu lesen, sie ordnet die Dinge im Herzen des Menschen und bringt uns Gott nahe. Manches bleibt verborgen, solange wir hier leben. Da hilft der Glaube allein, der Glaube, dass Gott unbedingt gerecht ist und die Person nicht ansieht. Übrigens: an einen ungerechten Gott hätte ich kein Gefallen.

    Ich möchte Ihnen noch ans Herz legen, doch diese kostenlosen Bibelteile mitzunehmen. Danke, dass Sie alle Geduld mit mir hatten und so lange zuhörten. Das ist nicht selbstverständlich. Mir knurrt aber nun der Magen und ich gehe in die Pause. (Ein anderer Mitarbeiter des Infostands kommt heran.) Ich darf Ihnen den Manni vorstellen. (Er macht dem Manni Platz). Er steht Ihnen gern für weitere Fragen bereit. (Die Leute nicken wohlwollend und entlassen den Redner.)

    Eine Frau aus den Sieben:

    Ist es denn o.k. für dich, dass ich einfach Manni zu dir sage?

    (Manni:) Aber ja, Ich bin doch noch jung.

    Verstehst du solche Dinge, wie dein Vorgänger sie gesagt hat?

    Schon, ich kann es aber nicht so ausdrücken. Roland hat diese Dinge schon viele Jahre durchdacht.

    Manni, du bist jung, das ist wahr. Bist du denn Christ geworden, hier am Stand?

    Also, direkt nicht. Ich kam einmal hierher. So wie Sie heute. Ich verstand gar nichts und fühlte mich bequatscht. Weil sie aber nett waren, und ich Kaffee bekam, blieb ich etwas. Ich hatte nie viel Kontakt zu Menschen, also besser 'Kontakt zu vielen Menschen', und wenn, dann war es meist kein guter. Aber da kommt meine Vergangenheit ins Spiel ... (Manni, eigentlich Martin, ist unsicher.)

    Du musst nicht, aber wenn du magst, dann erzähl doch.

    Meinen Vater hab ich nie gekannt, an Mutter erinnere ich mich, aber sie starb früh. Ich war sechse. Meine Tante, wo ich dann wohnte (er grinst) - es sind immer die Tanten, stimmt's - kam mit mir nicht klar. Sie gab mich weg zum Jugendamt, die dann in eine Pflegefamilie. So ging das zehn Jahre. Alle gaben mich zurück zum Jugendamt, die ins Heim, die in eine neue Familie. Alle hab ich sie gehaßt. Die Schulen habe ich häufig wechseln müssen. Noten waren schlecht, eine Ehrenrunde drehte ich nicht nur einmal.

    Von solchen Karrieren hab ich gehört. Dein Deutsch immerhin ist noch gut.

    (Manni kneift ein Auge zu) Ja, dankeschön auch. Gutes Deutsch bei schlechter Bildung. Wie Sie sehen, mache ich nicht viel her, bin nicht schön und etwas verwachsen. Ich wurde geprügelt, und schlug zurück. Da floss schon mal Blut. Ich war nicht zimperlich. Zweimal stand ich deswegen vor einem Richter. Aber unterkriegen ließ ich mich nicht, also ich war immer bereit zu kämpfen. Mit 16 türmte ich von einer Pflegefamilie.

    Einmal besuchte ich dann den Versammlungsort dieser Christen vom Stand. Sie machten einen Gottesdienst. Verstanden hab ich wieder fast nichts. Bevor ich den Raum wieder verließ, kam ein Mann auf mich zu und sagte: Mach' dir keine Not. Wir beten für dich zu Gott.

    Ich ging nachhause. Der Sonntag verging langweilig, wie so oft. Am Abend dachte ich noch mal an das, was der Mann gesagt hatte. Mir wurde erst komisch, dann hatte ich Gedanken, die ich heute einen "lichten Moment" nenne. Ich sprach wie zu mir selbst, ganz nüchtern: "Dein Lebensweg ist gefährlich. Es wird kein gutes Ende mit dir nehmen."

    Ohne nur einen weiteren Gedanken, fiel ich auf die Knie und bat Gott: "Herr, zeige mir meinen Weg."

    Ich stand auf und wußte von da an, dass etwas geschehen würde. Da war kein Zweifel, etwas musste kommen. Noch am selben Tag ist es dann auch geschehen.

    Was denn?

    Gott war da, bei mir.

    Und wie ist Gott? Hast du ihn gesehen?

    Nein, gesehen habe ich ihn nicht. Gott sieht ins Herz, und dort spricht er auch. Gott ist mir begegnet wie ein Vater, der mit seiner gesamten Aufmerksamkeit nur mit mir allein da ist. Er hatte mich erhört.

    Existentielle Fragen stiegen immer wieder in mir auf und ich richtete sie an ihn, und er antwortete mir jedesmal. Nicht laut, aber klar verständlich im meinem Herzen, dort wo Gott, wie ich heute weiß, auch beim Beten zu uns spricht. Nur war es anhaltend und ich hatte die Augen offen und war auch nicht ins Gebet vertieft. Ich brauchte nur Fragen stellen, ganz gleich wann am Tage und egal wo ich war. Ich richtete dabei den Blick nach vorn oben, als wäre er vor mir, und bekam Antwort von ihm. Sie müssen wissen: ich stellte keine banalen Fragen, sondern Dinge, die mein und das Leben überhaupt betreffen.In der Nacht betete ich und legte ihm viele Dinge meines Lebens vor, vor allem auch, wo ich schuldig an anderen geworden war. Ich hatte nie Angst, sondern nur Vertrauen und ich achtete auf alles. Die Wachheit war noch größer geworden. In jenen Tagen gab Gott mir große Hoffnung und Mut und ich glaubte ihm, eben weil er kein Mensch ist, sondern Gott, der mich kennt und es wissen muss. Gott steht ein für das, was er sagt. Da waren auch Dinge, die ich hier nicht wiedergebe, da sie zu wunderbar sind. Auch heilte Er meine Traurigkeiten und Verzweiflungen, die mir erst nach und nach selbst bewusst wurden. Mit keinem Wort hat Gott mich angeklagt, mit keinem einzigen Wort. Seine Gegenwart bezeugte vor allem eins: dass er mich sehr liebt und das schon lange vor diesen Tagen. Ich lernte von ihm und hatte keine Angst, weil er freundlich, sanft und gütig zu mir ist. Ich wusste, dass nun ein neues Leben beginnen würde und zweifelte in keiner Weise daran, dass er immer bei mir sein würde.

    Erzähl doch mehr!

    Eines Abends schlug ich die Bibel auf, die mir am Stand gegeben worden war, las im Evangelium und stieß auf die Reden von Jesus. Vieles, das Jesus dort sagte, verstand ich gut, und immer wieder klopfte ich mit dem Finger auf die Seiten und sagte: 'Das ist es. Genau das ist es. So ist Gott. Dieser Jesus spricht von dem Vater, der jetzt hier bei mir ist.'

    (Aus dem Kreis der Zuhörer unterbricht ihn ein Mann mit lauter Stimme, die anderen Zuhörer drehen sich nach ihm um.)

    (Der Mann) Du frecher Kerl. Nach deinen Untaten ... du gehörst ja weggesperrt.

    (Manni richtet sich an die Zuhörer) Lassen Sie den Mann! Aus der Sicht eines Unbeteiligten hat er vielleicht sogar recht. Und in drei Wochen steht für mich ein Gerichtstermin an. Dort werden ich vielleicht noch eine Strafe bekommen.

    (Zwei Frauen von den Christen kommen eilig gelaufen. Die Frauen zu dem Mann:) Etwas, das größer ist, haben Sie dennoch nicht verstanden: Dieser junge Mann bekam Vergebung von Gott!

    (Die Frauen nehmen Martin mit sich. Ein weiterer Christ, Andreas, nähert sich der Gruppe:)

    Wenn Sie weitere Fragen haben ...

    (und wartet eine Weile)

    Gut, dann erzähle ich Ihnen eine wahre Begebenheit: Mr Spafford aus Chicago hatte eine Frau, einen Sohn und vier Töchter. Als in dem "Großen Feuer 1871" über 100.000 Menschen der Stadt ihr Zuhause verloren, war auch Spaffords Sohn unter den Toten. Auch ihr gesamtes Vermögen - Mr Spafford war Anwalt - war in Flammen aufgegangen. Mr Spafford war Christ und für ihn und seine Familie begann die Zeit der Bewältigung der schrecklichen Ereignisse. Zwei Jahre später wollten die Spaffords zu einer Erholungsreise nach England aufbrechen, als er durch eine dringende Geschäftsangelegenheit verhindert wurde. So schickte er seine Frau und die Töchter auf die Schiffsreise, um später selbst zu folgen. Die Namen seiner Töchter waren diese: Anna, Maggie, Bessie und Tanetta, elf, neun, sieben und zwei Jahre alt. Auf dem Atlantik rammte ein englischer Frachter das Passagierschiff. Es versank binnen 12 Minuten. Alle vier Töchter wurden über Bord gespült. Tanetta wurde der Mutter regelrecht aus den Armen gerissen. 226 Passagiere ertranken und Mrs Spafford gehörte zu einer kleinen Zahl Überlebender. In England angekommen telegraphierte sie ihrem Mann "Allein gerettet".

    Mr Spafford bricht nach England auf. Da macht ihn der Kapitän aufmerksam: "nach vorsichtigen Berechnungen befinden wir uns jetzt an der Stelle, an der die Ville du Havre gesunken ist. An dieser Stelle ist der Ozean drei Meilen tief".

    Am Abend in der Kabine ehrt Spafford Gott mit diesen Versen:

    Wenn Friede mit Gott meine Seele durchdringt,
    Ob Stürme auch drohen von fern,
    Mein Herze im Glauben doch allezeit singt:
    Mir ist wohl, mir ist wohl in dem Herrn!

    Wenn Satan mir nachstellt und bange mir macht,
    So leuchtet dies Wort mir als Stern:
    Mein Jesus hat alles für mich schon vollbracht;
    Ich bin rein durch das Blut meines Herrn!

    Die Last meiner Sünde trug Jesus, das Lamm,
    Und warf sie weit weg in die Fern;
    Er starb ja für mich auch am blutigen Stamm;
    Meine Seele lobpreise den Herrn.

    Nun leb ich in Christus für Christus allein.
    Sein Wort ist mein leitender Stern.
    In ihm hab ich Fried' und Erlösung von Pein;
    Meine Seele ist selig im Herrn.

    Wie immer dieser Mann es fertigbrachte, an Gott festzuhalten. Diese Geschichte hört seitdem nie auf. Denn Gott ehrte auch Mr Spafford: aus den Versen wurde ein Lied, dass seit nun über 100 Jahren weltweit von Christen gesungen wird. Dieses Lied und die Geschichte der Familie Spafford sind vielen von uns ein großer Trost, dass wir nicht ablassen von Gott, wenn sich das Schicksal gegen uns wendet.

    Wollen Sie das Lied einmal hören?

    Die Zuhörer schlucken schwer und nicken.

    hier

    Das zweite Treffen im Februar 2021

    Wieder ein Treffen. Ein Büchertisch in der Fußgängerzone. Unsere erdachte Stadt in einem fiktiven Land hat andere Verordnungen und befindet sich in einen außerordentlich virusarmen Landkreis. Daher fallen die Masken gedanklich weg. Der Büchertisch ist eingerahmt von Plakattafeln, es gibt einen Kaffeetank und einige Stühle, die zum Gespräch einladen. Das Treffen wird unterstützt von Christen aus verschiedenen Freikirchen, so kommen also Mitarbeiter aus unterschiedlichen, bibeltreuen Gemeinden zusammen. Dabei sind: Piet, Jacques und Leo.

    Ein Mann in den 60ern spricht die drei an und richtet sich besonders an Piet:

    "Seit meiner Jugend halte ich die 10 Gebote. Darauf kommt es an."

    Piet: "Hut ab. Man sagt 'das erste ist das schwerste'".

    Der Mann wird blass. Dann dreht er sich weg und entfernt sich.

    "Was war denn das?" fragt Jaques den Piet, während sie ihm nachsehen.

    Piet: "Ich glaube, ich habe mein bedeutsamstes Gespräch hier und heute bereits geführt. Was aus dem Mann wohl werden wird ...?"

    Nun nähert sich eine junge Frau. Sie ist Studentin:

    "Ihr mit eurer Einengung auf den christlichen Gott! Gott ist überall. In jedem Baum, in jeder Blume, in jedem Tier, in der ganzen Schöpfung."

    Diesmal Jacques: "Nein, ist er nicht!"

    "Wie können Sie das wissen?"

    "Nur aus der Schrift natürlich. Und somit auch aus ihrer Logik. Sagen wir mal, Sie backen einen Kuchen. Sind Sie dann in dem Kuchen?"

    "Natürlich nicht."

    "So ist Gott auch nicht Teil seiner Schöpfung."

    "Aber warum nicht?"

    "Die Schöpfung ist vergänglich. Gott wäre sterblich, wenn er Teil seines Werkes wäre."

    "Mein Kuchen ist meine Idee und meine Arbeit, unverwechselbar."

    "Ja richtig, nach dem Verzehr sind sie aber noch da, der Kuchen nicht mehr. Hoffe ich jedenfalls!"

    "Das hoffe ich auch. Aber dann weiter: wo war Gott vor der Schöpfung?"

    "Sie stellen Fragen!"

    "Sehen Sie!"

    "Er war derselbe."

    "Nicht wer, sondern wo."

    "Gott besteht und lebt aus sich selbst."

    "Aber wo-oh?"

    "Ort und Zeit kommen erst von ihm. Er selbst ist ewig."

    "Aber auch er muss einen Anfang gehabt haben, 'na kommen Sie schon."

    "Ich sage ja, es ist schwierig. Er kann aber keinen Anfang haben. Das würde die Frage nach sich ziehen, wer Ihn geschaffen hat."

    "Niemand?"

    "Niemand!"

    "Kein Anfang?"

    "Und kein Ende."

    "Zurück zur Schöpfung: etwas von ihm ist dann aber doch darin."

    "Ja ...?"

    "Seine Ideen und seine Absichten."

    "'Und er sah, dass es gut war.'"

    "Darum soll ich nach dem fragen, der alles gemacht hat."

    "Seine Schöpfung bewundern wir zurecht, aber die Frage nach dem Urheber ist größer."

    "Tut mir leid, dass ich Sie zu Beginn attackiert habe. Ihr macht euch schon Gedanken ... Nun - nach eurer Lehre ist Jesus der menschgewordene Gott. Dann ist er aber Teil der Schöpfung und wie wir wissen, auch gestorben."

    "Er hat dem Tod die Macht genommen und ist auferstanden."

    "Jetzt passt es. Sie müssen wissen, ich kenne in Teilen das Neue Testament. Sagen sie mir jetzt: Was muss ich tun, um gerettet zu werden?"

    "Glauben Sie von ganzem Herzen, dass Jesus Christus Gottes Sohn ist."

    "Das tue ich."

    Noch während dieses Gesprächs wurde Leo von einem Passanten befragt:

    "Guten Tag. Auf der Welt herrscht soviel Unmenschlichkeit, Kriminalität, Ungerechtigkeit, Grausamkeit, Krieg, Ausbeuterei. Gewalt gegen Kinder, gegen Tiere und Zerstörung, bis sogar zum Völkermord. Über viele kommt unerwartet riesiges Leid. Ich will Sie mal fragen: Warum lässt der liebe Gott das alles einfach zu?"

    "Ich höre schon heraus ... ein Atheist sind Sie nicht, stimmt das?"

    "Ich bin nicht gottlos."

    "Ich will gerne versuchen, Ihnen in Ihrer Frage Aufschluss zu geben. Zuvor noch etwas, das zum Verständniss seines Wesens helfen kann: wir sollten nicht sagen 'der liebe Gott', sondern der 'liebende Gott'. Immerhin ist damit gesagt, dass er auch eine andere Seite haben kann. Fällt Ihnen dazu vielleicht etwas ein?"

    "Und ob! - Der strafende Gott."

    "Und das trifft es auch."

    "Ich kann aber nicht sehen, dass die Strafen die Richtigen treffen."

    "Erleben wir nur seine Bestrafungen?"

    "Nein, das will ich auch nicht behauptet haben. Seine Segnungen kommen auch. Und seine Hilfe, wenn man ihn ernstlich bittet... trotzdem ist doch das Übermaß allen Niedergangs nicht von der Hand zu weisen."

    "Gewiß, da bin ich ganz bei Ihnen. Und um es noch weiter zu forcieren: da gab es die Vernichtung nahezu aller Menschen in der Sintflut. Gott vernichtete Sodom und Gomorrha in einem Hieb. Es gab die Völker, die durch Israel nach seiner Wüstenwanderung nahezu ausgerottet wurden - im Auftrag Gottes."

    "Dass Sie selbst das anführen ..."

    "Wenn Gott es nicht verbirgt. Die Bibel beschreibt es detailliert, warum soll ich es vor Ihnen verstecken?! Der liebende Gott straft auch, zuweilen durch Menschenhand. Beim Lesen des alten Testaments stellen auch die Christen ihre Fragen."

    Beide schweigen kurz und sehen einander fragend an. Leo fährt fort:

    "Mir steht es nicht zu, Gott zu verteidigen oder zu rechtfertigen. Darum lass ich das auch gleich. Gottes Geschichte mit den Menschen ist, wie sie ist. In den Schriften des AT und NT offenbart sich Gott uns, er gibt sich zu erkennen einer Menschheit, die ihn nicht mehr kennen wollte. In der Chronologie nimmt die Erkennbarmachung zu. Zuerst erschafft er den Menschen, dann fällt der von Gott ab. Das Wissen um Gott ist noch lange präsent, jedoch vielen ganz gleich. Erst mit Noah, dann mit Abraham schließt Gott einen Bund, in einer Welt, die schon Götzenanbetung kannte. Die Bibel gab es noch nicht. Abrahams verheißene Nachkommen münden in ein Volk, das Gott sein Eigentum nennt: Israel. Bis hinein in die Zeit von Jesus Christus ist Gott offenbar nur an Israel interessiert. Jesus sendet nach der Auferstehung seine Jünger aus, sein Evangelium in alle Welt zu tragen. Jesus, als Sohn des Gottes, den wir im AT sowohl segnend als auch strafend kennenlernen, lehnt Gewalt ab. Man kann nun leicht denken, da hätte eine Abkehr stattgefunden oder Jesus und Gott seien uneinig ... Jetzt, da alles zugespitzt gesagt ist, endlich mal an die Antwort. Sie haben noch Geduld mit mir?"

    "Ich höre Ihnen zu."

    "Der Begriff, der in meiner Sicht alles verbindet, ist in sich selbst eine Eigenschaft Gottes: Gerechtigkeit. Genau sie ist Gegenstand seines Umgangs mit den Menschen."

    "Belässt Gott also die momentan Zustände auf der Welt auf Grundlage seiner Gerechtigkeit?"

    "Der Mensch erntet das, was er gesät hat. Wäre nicht auch die Liebe Grundzug seines Wesen, existierten wir nicht mehr. "

    "Bei der Sintflut war es soweit gekommen."

    "Aber nicht ohne Abwarten Gottes auf die Umkehr der Menschen."

    "Nur Noah, seine Frau, drei Töchter und die Schwiegersöhne wurden gerettetals die Flut kam."

    "Und auschließlich Lot und seine Familie waren aus Ghomorra herausgebracht worden, bevor beide Städte von Gott in Schutt und Asche gelegt wurden. Den Gerichten Gottes geht immer ein Warnen vorweg. Gott ist langmütig, dh. von sehr großer Geduld."

    "Und die Völker, die Israel nach der Wüstenwanderung im verheißenen Land ausgerottet hat, um es in Besitz nehmen?"

    "Waren gewarnt und hatten die Wahl. Obwohl sich Gott Israel zugewandt und zu seinem Volk erwählt hatte, waren ihm Fremdlinge, die an Ihn glaubten und ihm gehorsam waren, willkommen und angenehm. Wer der Gott Israels war und welche Machttaten er unter seinem Volk in Ägypten und dann in der Wüste getan hatte, war über alle Grenzen weg in den umliegenden Ländern und Völkern bekannt geworden. Doch sie unterwarfen sich ihm nicht, sondern dienten Götzen und opferten diesen sogar ihre Söhne und Töchter."

    "Waren diese von Gott gerichteten Menschen ärger als wir heute?"

    "Das Herz des Menschen ist böse von Jugend an. Gleichwie durch Glauben und Umkehr der Mensch erneuert und gerecht gemacht werden kann, gibt es für ihn im gottlosen Dasein einen Abstieg in die völlige Verdorbenheit. Er kommt an in einer rohen Wildheit, wie wir sie von Tieren kennen."

    "Bleibt noch die Frage nach der Abkehr Gottes von Gewalt hin zur Gewaltlosigkeit, wie Jesus sie lehrte?"

    "Genau. Uns Menschen bleibt die Gewalt untersagt. Gott hat sich nicht verändert und es ist der Herr Jesus, der das Gericht über alle Menschen bringen wird. Was wir jetzt erleben, ist eine Pause, die oft zitierte Gnadenzeit. Seitdem der Vater im Himmel Jesus zum Opfer gegeben hat für alle, haben wir Menschen es leicht, unsere Gerechtigkeit vor Gott wiederherstellen zu können. Durch den Glauben an Jesus Christus."

    "Das weiß ich noch aus dem Konfirmandenunterricht. Eine Pause endet; was wird aber dann sein?"

    "Eben das Gericht über die Menschen auf der Erde. Die Gnadenzeit wird dann zuende sein. Gott allein weiß, wann das ist. Jesus wird wiederkommen und in Gerechtigkeit richten. Der Zorn Gottes ergeht über alle Gottlosen."

    Beide schweigen eine Weile.

    Leo fährt fort: "Konnte ich Ihnen denn weiterhelfen mit meinen Antworten?"

    "Ja, ich denke schon. Und Sie haben recht. Ohne Kenntnis der Geschichte Gottes mit den Menschen, wie die Bibel sie berichtet, haben wir keine Einsicht in das Handeln Gottes ... das muss auch für mich Konsequenzen haben. Denn wer Einsicht bekam, ist noch mehr angehalten, seine Entscheidung zu treffen."

    Leo: "Die Gnade ist noch da."

    Da kommt eine Frau schnellen Schrittes auf Piet zu.

    "Hallo. Wissen Sie, ich bin ja in Not mit meinem Mann. Ich glaube wohl an Gott, er ist nicht abgeneigt, aber - jetzt kommt's - er befasst sich noch mehr mit Okultem und Esoterischem."

    Piet: "Dass er nicht durchbricht zum Glauben, wundert mich nicht im Geringsten, euch etwa?" und schaut Jacques und Leo fragend an.

    "Nein, das ist so etwas von typisch. Wie oft haben wir das gehört und erlebt."

    Piet zur Frau: "Hören Sie es? Kaum etwas trennt von Gott so sehr wie diese Praktiken."

    "Wie kann das, es ist doch ebenfalls die Suche nach Sinn und Antworten?"

    "Das schon, doch die Adresse ist falsch. Man wird dabei belogen und für Gott abscheulich gemacht. Gott verbietet das den Menschen. Wenn Sie Geduld haben ... " und schon reicht Leo dem Piet den üblichen Text, der alles klarmacht.

    Piet: "Lesen Sie das selbst. Gott hat es Israel und den Völkern geboten:"

    Die Frau liest leise:

    Wenn du in das Land kommst, das der HERR, dein Gott, dir gibt, dann sollst du nicht lernen, es den Greueln dieser Nationen gleichzutun. Es soll unter dir niemand gefunden werden, der seinen Sohn oder seine Tochter durchs Feuer gehen läßt, keiner, der Wahrsagerei treibt, kein Zauberer oder Beschwörer oder Magier oder Bannsprecher oder Totenbeschwörer oder Wahrsager oder der die Toten befragt. Denn ein Greuel für den HERRN ist jeder, der diese Dinge tut. Und um dieser Greuel willen treibt der HERR, dein Gott, sie vor dir aus. Du sollst dich ungeteilt an den HERRN, deinen Gott, halten. Denn diese Nationen, die du austreiben wirst, hören auf Zauberer und auf Wahrsager. Du aber - so etwas hat der HERR, dein Gott, dir nicht gestattet! Einen Propheten wie mich wird dir der HERR, dein Gott, aus deiner Mitte, aus deinen Brüdern, erstehen lassen. Auf ihn sollt ihr hören.

    Piet kommt zurück: "Haben Sie verstanden, was Sie gelesen haben?"

    Die Frau scheint in ganz anderen Gedanken zu sein und antwortet. "Haben Sie von den Versen des Nostradamus gehört, da ist dann doch was dran."

    Piet verdreht die Augen, Jacques und Leo sehen sich bestätigt und zucken hilflos mit den Schultern.

    Piet: "Hat der Text Ihnen gezeigt, dass Gott den Weg ihres Mann nicht gutheißt?"

    Die Frau: "Von Nostradamus, Horoskopen und Spiritismus steht da aber nichts."

    Piet holt Luft: "Wenn Sie an Gott glauben, das sagten Sie ja, wie kann das, was Sie lasen, an Ihnen vorbeigehen?"

    Die Frau: "Das war schon spannend, als ich mal mitkam zu einer Sitzung mit einem Medium."

    Piet: "Was? Sie waren auch dabei?"

    Die Frau: "Hochinteressant, da sprachen Stimmen und es gab merkwürdige Geräusche."

    Jetzt treten Jacques und Leo dazu:

    "Hören Sie uns, Frau! Sie haben eine Tür geöffnet für Gäste, die nicht mehr gehen wollen. Wenn Sie und Ihr Mann nicht schnellstmöglich davon lassen und Gott um Vergebung bitten, dann gehen Sie beide für ewig verloren."

    Die Frau kehrt sich weg und im Gehen sagt sie:

    "Schon 2 Uhr, ich muss jetzt aber noch einkaufen."

    Die drei Freunde stehen betreten bei einander.

    Leo: "Die Verkündigung des Evangeliums geht bei diesen Menschen in das linke Ohr hinein und sofort aus dem Rechten wieder hinaus. Sie sind für Gott verloren, obwohl Jesus auch ihre Strafe getragen hat."

    Piet: "Sie wenden sich an Mächte, die in Feindschaft zu Gott leben. Diese lassen sie nun nicht mehr los. Hatte sie eigentlich Recht damit, dass bestimmte Dinge im Mose-Text nicht genannt werden?"

    Jacques: "Gottes Wort hätte ihr die Augen öffnen müssen. Sie hat komplett unrecht: Nostradamus entwickelte seine Verse aus Horoskopen, die er selbst verfasste. Das ist Wahrsagerei. Spiritismus wiederum ist das Befragen von Toten mittels einer dritten Person."

    Leo: "Und der Schlusssatz von Mose zeigt, an wen wir unsere Fragen richten sollen: 'Einen Propheten wie mich wird dir der HERR, dein Gott, aus deiner Mitte, aus deinen Brüdern, erstehen lassen. Auf ihn sollt ihr hören.'"

    Jacques: "Der kam, und er ist unser Herr Jesus. Auf ihn wollen wir hören!"

    Das dritte Treffen im Spätsommer 2021

    Ein neuer Infostand, neue Akteure. Die Christen Jannick(36), Anna (82), Lisa(40) und Tobias (75). Keine Masken. Ort: Innenstadt NN, Marktag. Viele Passanten unterwegs.

    Das Gespräch untereinander.

    Anna: "Tobias, wo stehen wir nur in Deutschland? De facto haben wir Impfzwang und eine Spaltung der Bevölkerung wird offenbar toleriert. Politiker machen abwertende Aussagen zu Ungeimpften. Niemand denkt, wohin das führen kann."

    Tobias: "Wie wahr! Dieses Chaos und die Unbeholfenheit der Regierung - ich sehe da noch ganz andere Ursachen."

    Anna: "Ich ahne es, wie so oft, ist das die Abkehr vom christlichen Glauben, nicht wahr?"

    Tobias: "Schon, das auch. Jedoch das haben wir schon lange. Noch mehr: vor 11 Jahren geschah etwas ..."

    Anna: "2010? Gut, ich könnte jetzt nach dem Smartphone graben ..."

    Tobias: "Nicht nötig, denke mal an Präsident und Kanzlerin!"

    Anna: "Ich weiß. Als die obersten Volksvertreter unseres Landes riefen sie aus: 'Der Islam gehört zu Deutschland'.

    Tobias: "Alles begann mit Bundespräsident Christian Wulff."

    Anna: "Bereits ein Jahr später musste er abdanken. Er wurde bezichtigt eines Vergehens, von dem er später sogar freigesprochen wurde, doch - sein Amt war ihm verloren."

    Lisa: "Dann übernimmt die Kanzlerin Deutschlands den Kniefall vor dem Islam. Öffentlichwirksam ging das durch alle Medien. Sie deklariert: 'Der Islam gehört zu Deutschland.'"

    Tobias: "Es war geschehen. Ein zweites Mal sind diese Worte vor Gott gekommen."

    Anna: "Das Bekenntnis 'der Islam gehört zu Deutschland', dem Land der Reformation, dem Land, das wie fast ganz Europa nur den einzigen wahren Gott und Retter kannte, heißt nichts anderes als: 'Jesus, du musst jetzt zur Seite treten zugunsten des islamischen Allah und seines Propheten Mohammed.‘"

    Tobias: "Auf den Punkt getroffen, Anna. Da können wir die Bibel von vorn bis hinten lesen, und wieder zurück. Das Land, das den Sohn Gottes verwirft, kommt unter Gericht."

    Lisa: "Gott überlässt diese Menschen sich selbst, ihren stärksten Irrtümern und Fehlern. Zunehmend mangelt es an Weisheit."

    Tobias: "Was das für Deutschland bedeuten wird, ist noch nicht abzusehen, zumal Strafen oft zeitversetzt eintreffen und daher die Verbindung von Tat und Strafe nicht mehr leicht zu erkennen ist."

    Anna: "Darum müssen wir damit rechnen, dass das erst der Anfang war."

    Lisa: "Der Anfang neuerlichen Abfalls von Gott."

    Ein Mann hatte sich die ausliegenden Schriften am Stand angeschaut, das Gespräch verfolgen können und bringt sich nun ein:

    "Hallo, ich habe Ihr interessantes Gespräch mit angehört. Darf ich frei reden?"

    Die Gruppe: "Ja bitte, kommen Sie doch näher."

    Der Mann: "Denn übrigens hat auch Bundespräsident Steinmeier sich zu dem Satz ‚Der Islam gehört zu Deutschland‘ gestellt."

    Tobias: "Das nimmt mir die Sprache. Bei der Vereidigung sprechen unsere Volksvertreter traditionell die Bekräftigung 'So wahr mir Gott helfe'. Dabei legen sie die Hand auf die Bibel.

    Anna: Und nicht etwa auf den Koran!"

    Jannick: "Ist es nicht eher so, dass man den alleinigen Gott und Schöpfer weit entfernt wähnt? Dass er sich schon lange heraushielte und alles Tun und Lassen – sei es gut oder böse - der Menschen absegne? Dass man glaubt, alle Menschen kämen in den Himmel und dass Gottes unbedingter Weg zur Rettung nicht mehr an Christus gebunden sei? ... Wie stehen Sie zu alledem?"

    Der Mann: "Diese gottfeindlichen Bekenntnisse der Mächtigen – das treibt mich um, das können Sie wohl glauben. Ihr habt die Sache so behandelt, wie ich sie auch einordne. Die ganze Geschichte Gottes mit den Menschen spricht von diesem Zusammenhang: ein Land, eine Stadt, ein Mensch – wer sich von Jesus Christus abwendet und nicht bereut, steuert ins Verderben."

    Anna: "Im alten Bund wurden abgefallene Könige Israels und Judas durch die Propheten gewarnt."

    Der Mann: "Und heute haben wir mit Jesus mehr als die Propheten des alten Testaments. Aufgeschrieben und vielfach detaillierter – doch das lassen sie nicht mehr gelten. Und wir haben Brüder und Schwestern wie Ihr, die die gute Nachricht von Jesus verbreiten."

    Die Gruppe war wohl so vertieft in ihre Analysen gewesen, dass weitere Passanten sie nicht überhören konnten.

    Ein zweiter Mann: "Aber kann das so schlimm sein, was diese Leute sagten? Für Christen sicher eine Ohrfeige, das sehe ich ein. Aber muss das Gott denn belasten? Das Weltgeschehen ist doch das Produkt der realen Politik."

    Tobias: "Das könnte man meinen. Insofern auch richtig, dass kluge Entscheidungen gute Ergebnisse hervorbringen. Und doch, bei aller Freiheit des Menschen, wird nie etwas geschehen können, was Gott nicht will, und alles, was Gott will, dass es geschehe, wird zustandekommen. Was der Mensch aber gegen Gottes Willen tut, muss er verantworten. Einmal wird es für jedes Wort Rechenschaft abzulegen haben. Die Weltgeschichte ist die Geschichte von Gott und den Menschen. Sie begann, als der erste Mensch geschaffen war, dauert an, und wird bis zum letzten Tag weitergehen."

    Der zweite Mann: "Und Ihre Gruppe steigt da durch, kapiert alles und kann bis ins Detail gehend, alles deuten und zuordnen?"

    Anna: "Nein. Aber die Bibel kennt ein 'zu viel' und ein 'zu spät' und zeigt so deutlich, wo Gott uns feste Grenzen gesetzt hat, wie dann Menschen diese Grenzen überschritten, und was Gott dann tat."

    Der erste Mann zum zweiten Mann: "Wir maßen uns nicht an, zu wissen, was Gott jetzt und gleich genau tut. Doch hier haben wir ein Beispiel, wo der Mensch seine Entscheidung vor Gott getroffen hat, unüberhörbar. Ich weiß nicht, wie weit meine Freunde hier gehen würden. Ich sage: was Wulff, Merkel und Steinmeier gesagt haben, das ist Hochverrat an Gott. Ein kaum zu überbietender Treuebruch. Der tragische Höhepunkt eines schon lange währenden Abfalls. Die Abweisung der Erlösung, die Jesus allein vollbracht hat.“

    Die Deutlichkeit dieser Worte erweckt Zustimmung, Widerspruch und neue Fragen.

    Jannick: Aber darf man nicht doch unterstellen, sie hätten die Tragweite und wahre Bedeutung ihrer Wort nicht überlegt?!

    Zweiter Mann: Da muss ich aber mal einhaken. Nein, denn von wem sonst sollen wir peinlichst genau überlegte Worte erwarten als von denen, die unser Land regieren resp. repräsentieren?! Meine Frage wäre – da Sie das Thema ja ... wie soll ich sagen ... bibelgeschichtlich betrachten: Müssen nun alle Deutschen, ob sie nun Christen sind oder nicht, die Konsequenzen tragen für das, was Wulff, Merkel und Steinmeier proklamiert haben?"

    Tobias: "Ja."

    Anna: "Ja."

    Der erste Mann: "Ja."

    Jannick: "Enthaltung."

    Lisa: "Ja."

    Der zweite Mann: "Gibt es einen Rückweg, eine Wiedergutmachung, die Gott akzeptieren würde?"

    Der erste Mann: "Das könnte so aussehen: also, dieselben Personen -- Merkel, Wulff, Steinmeier -- treten vor die Öffentlichkeit und erklären:

    'Wir haben vor Gott gesündigt und seinen Namen beschmutzt. Wir haben unseren Herrn Jesus Christus abgelehnt und dem Volk einen Götzen vorgesetzt. Wir widerrufen und stehen ab von unseren Worten. Wir sagen euch, dem Volk: Der Islam gehört nicht zu Deutschland. Wir bitten euch um Vergebung und wir bitten Gott um Vergebung. Wir sagen jetzt: Allein Jesus Christus gehört zu Deutschland. Wir bitten euch: glaubt an ihn allein und seid ihm gehorsam, damit er uns erhört, und unser Land wieder segnet und befreit von allem, was es bedrängt.'"

    Fortsetzung geplant ...


    Erklärung einiger wichtiger Begriffe aus der Bibel, die zwar etwas altertümlich und damit schwierig, aber grundlegend und wichtig sind. Oft haben sie neben ihrer natürlichen Bedeutung eine weitere, die darüber hinausgeht.

    Rechtfertigung - wenn wir Jesus aufnehmen und ihm folgen, sind wir auch in den Augen des Vaters gerecht gesprochen. Unser Wesen der Feindschaft zu Gott und der Zwang zur Sünde, sind beseitigt. Buße - Umkehr des Herzens, des Sinnes, der gesamten Lebenseinrichtung eines Menschen. Abkehr vom Bösen und Hinwendung zu Gott. Die Forderung Gottes an uns, wenn Jesus sagt: "Tut Buße und glaubt an das Evangelium". Diesem Ruf zu antworten hat den Charakter einer Entscheidung, die Gott mit der Gabe der Befähigung dazu bestätigt. Ein Mensch kann sich nicht aus eigener Kraft bessern. Praktisch ist es eine Demütigung, ein Kleinwerden vor Gott, eine Kapilulation oder Unterwerfung im Bewußtsein, dass der Mensch nicht zu irgendetwas Gutem fähig ist, das vor Gott Geltung hat. Der Vollzug dieses Schrittes ist einmalig, die Konsequenz daraus dauert fort. Welt - Einmal einfach Erdkreis. Oft aber auch die Gesamtheit der Menschen, die von Gott nichts wissen wollen und in ihrem gottlosen System weiterleben. Umkehr - s. Buße. Bekehrung - der Vollzug der Buße, siehe auch dort. Fleisch - Der abgefallene Mensch unterliegt einer Kraft, die gegen Gott aufbegehrt. Der Körper ist nicht damit gemeint, denn der ist von Gott erschaffen und damit gut. Sünde - Verfehlung. Der natürliche Mensch befindet sich im Zustand der Sündhaftigkeit, einem dauernden Getrenntsein von Gott. Seit des ersten Abfalls von Gott werden Menschen bereits in diesem Zustand geboren. Ein Folge davon sind die Verfehlungen in Taten, Worten, Gedanken und Unterlassungen. Diese erfolgen quasi zwanghaft, sind zur Natur des Menschen geworden. Ohne Umkehr zu Gott (Buße, siehe dort) stirbt der Mensch in selbst gewählter Gottlosigkeit. Seinem Tod folgen Gericht und Verdammnis.Errettung, Erlösung, Heil - im Griechischen ein gemeinsames Wort für das, was Jesus dem tut, der an ihn glaubt. Gnade - Eine völlig unverdiente Gabe Gottes an uns. Begründet durch seine Liebe. Güte und Barmherzigkeit auch dem gegenüber, der es nicht verdient. Gott erweist auch den Menschen Wohltaten, die ihn abweisen. Er ruft sie auch damit ihr Leben lang, damit sie zu Jesus kommen, und nicht ewig verloren gehen.
    Das Kreuz - Jesus war ohne Sünde. Am Kreuz wurde er in Stellvertretung für die Verfehlungen aller Menschen bestraft. Unsere Schuld wurde ihm aufgeladen. Wir hätten es verdient, er nicht. Dieses schmerzhafteste Opfer des Sohnes Gottes hat Jesus freiwillig zugelassen. Niemals mehr wird Gott das wiederholen. Wer diese Gnade nicht aufgreift und empfangen will, der tritt den Sohn Gottes mit Füßen, und geht durch Gottes Urteil in ewige Verdammnis, einen See des Feuers, "wo der Wurm nicht stirbt und die Flamme nicht erlischt", und wo sein wird "Heulen und Zähneknirschen".
    Das Blut des Lammes - Im Alten Testament wurden Jungtiere geopfert, es musste Blut fließen um die Sünden der Menschen vor Gott zu bedecken. Dauerhaft beseitigen konnten die Opfer die Vergehen des Volkes nicht. Immer wieder mussten Opfer gebracht werden. Gott lehrte das Volk damals, dass Sünde nur mit Blut gesühnt werden kann. Denn Gott ist heilig und ein sündiger Mensch kann ihm nicht nahen. Indem Gottes Sohn am Kreuz blutete und starb, waren ein für alle mal alle Sünden vergebbar. Menschen, die zu Gott kommen und darum bitten, werden - so sagt die Bibel - im Blut des Lammes von Sünde abgewaschen. Auf diese Weise hat der Herr Jesus mit seinem Blut den Sünder von seinen Sünden gereinigt, und ihn damit zurück in Gottes Nähe gebracht. Das ist das Blut des Lammes - Jesus ohne Sünde erduldet die Hinrichtung schweigend ohne Widerstand wie ein Lamm, das geschlachtet werden soll. Noch zuvor waren Jesus und seine Jünger beim letzten Abendmahl zusammen und Jesus begründete einen "Bund seines Blutes mit vielen Menschen". Als Bundeszeichen nahm er einen Weinkelch, ließ alle daraus trinken, und sagte sie sollen es immer wieder tun, wenn sie zusammenkommen, um seiner damit zu gedenken. Tieropfer machten nun keinen Sinn mehr und Christen haben diesen Ritus konsequenterweise nicht übernommen.
    Vergebung - Wie in unserer Zivilisation die Justiz, ist Gott Richter über die Ungerechtigkeit aller Menschen. Seine Rechtsprechung ist gerecht. Bei Gott gibt es kein Ansehen der Person. Alle sind ausnahmslos schuldig vor ihm, weil sie ihn nicht ehren, sondern in Sünde leben wollen. Die Möglichkeit der völligen Versöhnung mit Gott kam durch Jesus, der stellvertretend die Bestrafung bereits erlitten hat. Das ist Gottes Werk, das dem Bittenden zuteil wird: seine Sünden werden vergeben, obwohl seine Schuld zuvor festgestellt wurde. Er verlässt den Gerichtsaal als freier Mensch, der nun seinem Erlöser folgt.
    Ewiges Leben - Jesus führt seine Nachfolger dorthin. Glaube - Glauben heißt, Jesus zu glauben. Seine Worte sind entscheidend. Glauben wir seinen Worten und den Aufzeichnungen in der Bibel, gehören dazu: Gott wurde Mensch in Jesus. Er ist seit in Ewigkeit selbst Gott in Einheit mit Gott, dem Vater und dem Heiligen Geist. Er hat die Bestrafung für die Sünden von uns Menschen auf sich genommen und mit Gott versöhnt. Er ist von den Toten auferstanden und bringt die Seinen in das ewige Leben. Diese Wahrheiten ergreifen und behalten, das ist der Glauben.Auferstehung - Dies ist ganz zentral. Denn wenn Jesus nicht auferstanden wäre, hätten wir keine Hoffnung. Am dritten Tag nach der Kreuzigung wurde sein Grab leer gefunden. Nicht lange danach stand er lebend vor seinen Jüngern. Sie durften ihn berühren und er aß mit ihnen.

    Das Neue Testament beschreibt das erste Kommen Jesu zu seinem Volk, Israel. Viele glaubten an ihn, viele hassten ihn - trotz all seiner Wohltaten und Ermahnungen. Die Führer des Volkes strengten seine Hinrichtung an. Ausgeführt wurde die Kreuzigung durch die römischen Besatzer.Es folgt die leibliche Auferstehung Jesu. In den folgenden Wochen zeigt sich Jesus vielen seiner Nachfolger und gibt letzte Anweisungen an seine Jünger. Dann nimmt Gott ihn vor den Augen der Jünger in den Himmel auf. Die beistehenden Engel kündigen den Jüngern an, dass Jesus genau so wiederkommen wird, wie er jetzt gegangen ist.


    An uns Christen

    Wir wissen im Glauben, dass Jesus treu ist und sein Versprechen halten wird, auch dieses:

    So sehr liebte und liebt Gott die Menschen, dass er seinen eingeborenen Sohn zu uns sandte, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren gehen, sondern ewiges Leben haben.

    Stellen wir immer wieder sicher, dass wir mit Gott im Reinen sind: (1. Joh. 1,9). Vergeben wir auch einander.

    Wo stehen wir?

    Vorentrückung, Entrückung in der Mitte der Drangsalzeit oder erst beim zweiten Kommen von Jesus?

    Darauf habe ich, wie viele andere Brüder und Schwestern, keine letzte Antwort. Ich neige zur Vorentrückung - es auch mein persönlicher Wunsch. Uns kann zur Orientierung helfen, den Fortschritt der Dinge zu verfolgen, zu beobachten, ob der Feigenbaum ausschlägt, und zugleich im Wort zu forschen.

    Überflüssig, dem aktuellen Geschehen noch Sensationen obenauf zu setzen, die Superlative hören und sehen wir täglich in der medialen Berichterstattung. Ich selbst bewege mich zwischen Unruhe und Vorfreude. Es ist uns Bewahrung zugesprochen, ob nun vor der Stunde der Versuchung, oder hindurch. Demnach kann uns der Zorn sogar in der Drangsal nicht treffen. Zorn ist uns nicht verheißen, dafür hat Jesus gesorgt.

    Völlig unerwartet und zugleich erstaunlich finde ich das: durch die Beschränkung sozialer Kontakte ist die Gemeinde per Anordnung physisch in Einzelpersonen zerteilt worden. Die persönliche Gemeinschaft der Christen ist unmöglich gemacht. Untergrundtreffen wie in Ländern der Christenverfolgungen sind uns unter diesen Umständen (Ansteckungsgefahr) offenbar nicht geboten. Diese Internetgemeinschaften sind doch nicht dasselbe wie das Beisammensein in den Versammlungen. Vielleicht für den Anfang.Unsere Separation ist fast weltweit Bestandteil der staatlichen Anordnungen. Und wir in den westlichen Ländern können nicht behaupten, dass es gegen unser Bekenntnis gerichtet ist. Aus heutiger Sicht ist kaum vorherzusagen, ob und wann dieser Zustand aufhört.

    Ein anderer Aspekt, der viele Geschwister betrifft: was ist mit unseren Kindern, sofern sie noch unerettet sind. Um das Drama - aus menschlicher Sicht - aufzulösen, dürfte es ja nie zur Entrückung kommen. Wenn wir die Warnungen Jesu vor Verlorenheit ernst nehmen, werden viele Tränen zu trocknen sein, wenn wir einst ganz bei ihm sind. Die Bibel redet nach meinem Dafürhalten in diese Richtung; die Gemeinde betete nicht einfach so: "Herr Jesus, komme bald". Die Kinder hätten durch das Martyrium zu gehen. Vielleicht liegt darin ein neues Gebetsanliegen.

    Nur mal kurz angespielt: wenn wir nicht zu Beginn der Siegelöffnungen stehen, reichte Corona für sich allein gesehen völlig hin, um den Tod Angehöriger durch Covid-19, Teuerungen, Hunger, Gewalt und Kriege auf uns zukommen zu sehen.

    Sich jetzt noch auf Menschen zu verlassen, was uns nicht geboten ist, ist riskant und kann ins Leere laufen. Hoffen und verlassen wir uns also nur allein auf unseren treuen Herrn Jesus. Wir Christen werden nicht zuschanden werden.